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Schlafapnoe - eine „Steigerung“ des Schnarchens (Fortsetzung)

Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt steigt auf das Zehnfache an, noch wesentlich höher für Schlaganfälle. Häufig finden wir bei den Apnoepatienten einen hohen Blutdruck (50-70%) und Herzrhythmusstörungen. Andererseits sind etwa ein Drittel der Patienten mit Bluthochdruck Apnoiker, dabei werden Apnoen als direkte Ursache des Hochdrucks stark vermutet. Mit zunehmendem Alter steigt bei den Apnoikern das Risiko, einem plötzlichen Schlaganfall oder einem Herztod im Schlaf zu erliegen.

Diese Folgeerkrankungen sind dafür verantwortlich, dass Apnoiker eine im Durchschnitt um mindestens zehn Jahre verkürzte Lebenserwartung haben.

Die Häufigkeit der Schlafapnoe liegt bei Erwachsenen zwischen 3 und 10 %, damit gehört die Schlafapnoe zu den häufigsten Volkskrankheiten wie Diabetes oder Asthma.

Leider herrscht in der Bevölkerung, und manchmal auch unter Ärzten, noch immer zu wenig Wissen darüber.
Auch heute noch werden die Apnoen meist nicht als Krankheitsursachen diagnostiziert,
es werden überwiegend deren Folgen therapiert.

Die Zeiten in der die Schlafapnoe als „Modekrankheit“ abgetan oder zusammen in einen Topf mit dem Scharchen geworfen wurde, sind vorbei. Dank immer häufigeren Medienberichten über Schlafapnoe schöpfen immer mehr Menschen den Verdacht auf die Krankheit - bei sich selbst oder bei ihren Angehörigen.

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